Abformung 3.0

Alles Digital oder doch besser analog?

Referent: Prof. Dr. Bernd Wöstmann

Einladung zur Fortbildungsveranstaltung

16. September 2020

Seminar

Kursinhalte

Obwohl die digitale Abformung vielfach diskutiert wird, hat sie sich in der täglichen Praxis bisher nur wenig durchgesetzt. Auf der anderen Seite scheinen sich verschiedene Hersteller wieder mehr auf die konventionelle Abformtechnik zu besinnen und entwickeln ihre Materialien in dieser Hinsicht weiter.

Vor diesem Hintergrund stellt sich natürlich für alle in der Praxis tätigen die Frage, wo denn die Reise hingeht. Wird alles ganz digital oder bleibt es doch konventionell? Welche Fortschritte bringen die aktuellen Materialentwicklungen bei der konventionellen Abformung? Was läßt sich noch verbessern und wie geht das?

Auf der anderen Seite fragt man sich, welche Indikation überhaupt schon digital abdeckbar sind und was man heute noch besser konventionell abformt.

In diesem Spannungsfeld nimmt der Vortrag eine Standortbestimmung vor. Einerlei wie abgeformt wird, sind es auch in jedem Fall die Rahmenbedingungen die berücksichtigt werden müssen.

Nur mit einer konsequenten Strukturierung des Prozesses „Abformung“beginnend beim Gewebemanagement (Beherrschung von Sulkusblutungen, Retraktionshilfsmittel), der strukturierten Vorbereitung des Arbeitsfeldes und der Abformhilfsmittel (Löffel) sowie der Beachtung von Stärken und Schwächen konventioneller und digitaler Abformverfahren lässt sich in Verbindung mit einer genauen Abstimmung der Verfahrensketten zwischen Zahnarzt und Zahntechniker optimaler Zahnersatz in der Praxis erreichen.

Dies wird im Detail erläutert.

Referent

Expertise

Prof. Dr. Bernd Wöstmann

Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche
Prothetik des Universitätsklinikums
Marburg und Gießen

Hauptarbeitsgebiete

Klinische Biomaterialkunde, besonders Elastomere
und Abformung in der Zahnheilkunde; Alterszahnheilkunde
und Implantologie; Langzeitbewährung
von Zahnersatz

Preise und
Auszeichnungen:

1999 Preis der Medizinischen Gesellschaft Gießen
für besondere Verdienste in der akademischen Lehre
sowie mehrere Posterpreise der DGPro (ehemals
DGZPW), der Deutschen und der Österreichischen
Gesellschaft für Geriatrie

Beiratsmitglied der DGPro, Mitglied verschiedener
Editorial Boards

Referent

Prof. Dr. Bernd Wöstmann

1985

Staatsexamen in Münster

1993

Habilitation und Venia legendi für das Fach „Zahn-,
Mund- und Kieferheilkunde“

1995

Ruf auf eine Hochschuldozentur für Zahnärztliche
Prothetik an die Justus-Liebig-Universität in Gießen

1998

apl. Prof. und Leiter der Forschungsstelle für Gerostomatologie
am Zentrum für Zahn-, Mund- und
Kieferheilkunde der Justus-Liebig-Universität Gießen

2002

C3-Professur für Klinische Werkstoffkunde und Gerostomatologie
an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2009

Ruf auf die Professur für Zahnärztliche Prothetik an
der Universität Witten-Herdecke, abgelehnt

2009

Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik der
Justus-Liebig Universität Gießen

seit 2010

Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der
Justus-Liebig Universität Gießen

2011

Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik an
der Charité zu Berlin, abgelehnt

Weiteres

Bewertung

5 Punkte nach BZÄK/DGZMK

Kosten

EUR 49,- inkl. MwSt. je Person

Uhrzeit

15.00 Uhr – 18.30 Uhr

Termin

16. September 2020

Rechnungslegung erfolgt bei Anmeldung. Bei Stornierung der Anmeldung bis max. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgt eine Gutschrift der Veranstaltungsgebühr.

Ort

Schulungszentrum
Rübeling+Klar Dental Labor GmbH
Ruwersteig 43, 12681 Berlin

Anmeldung

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