Digitale Abformung

Ein "non plus ultra"? Oder doch besser alles analog?

Referent: Prof. Dr. Bernd Wöstmann
In Kooperation mit

Einladung zur Fortbildungsveranstaltung

29.09.2021

Seminar

Kursinhalte

Wenn auch vieles „digitale“ im Moment noch den zahntechnischen Arbeitsablauf betrifft, so ist doch der Trend in der Praxis nicht aufzuhalten.

Das trifft auch für die klassische Abformung zu. Digitale intraorale Scansysteme allerdings als reinen
Abformersatz anzusehen, ist definitiv zu wenig. Vielmehr haben sie das Potential, sowohl das diagnostische als auch therapeutische Repertoire der Zahnheilkunde erheblich zu erweitern. Die Möglichkeiten beginnen sich gerade erst zu entwickeln und sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, an welcher Stelle der Entwicklung wir stehen. Welche Indikation geht schon digital und ist schon fast ein „Muß“? Was läßt sich nicht scannen und muß noch „analog“ abgeformt werden? Einerlei jedoch wie abgeformt wird, müssen in jedem Fall die Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Nur mit einer konsequenten Strukturierung des Prozesses „Abformung“ beginnend beim Gewebemanagement (Beherrschung von Sulkusblutungen, Retraktionshilfsmittel), der strukturierten Vorbereitung des Arbeitsfeldes und der Abformhilfsmittel (Löffel bzw. Scanner) sowie der Beachtung von Stärken und Schwächen konventioneller und digitaler Abformverfahren lässt sich in Verbindung mit einer genauen Abstimmung der Verfahrensketten zwischen Zahnarzt und Zahntechniker optimaler Zahnersatz in der Praxis erreichen.

Dies wird im Detail erläutert.

Referent

Expertise

Prof. Dr. Bernd Wöstmann

Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche
Prothetik des Universitätsklinikums
Marburg und Gießen

Hauptarbeitsgebiete

Klinische Biomaterialkunde, besonders Elastomere
und Abformung in der Zahnheilkunde; Alterszahnheilkunde
und Implantologie; Langzeitbewährung
von Zahnersatz

Preise und
Auszeichnungen:

1999 Preis der Medizinischen Gesellschaft Gießen
für besondere Verdienste in der akademischen Lehre
sowie mehrere Posterpreise der DGPro (ehemals
DGZPW), der Deutschen und der Österreichischen
Gesellschaft für Geriatrie

Beiratsmitglied der DGPro, Mitglied verschiedener
Editorial Boards

Referent

Prof. Dr. Bernd Wöstmann

1985

Staatsexamen in Münster

1993

Habilitation und Venia legendi für das Fach „Zahn-,
Mund- und Kieferheilkunde“

1995

Ruf auf eine Hochschuldozentur für Zahnärztliche
Prothetik an die Justus-Liebig-Universität in Gießen

1998

apl. Prof. und Leiter der Forschungsstelle für Gerostomatologie
am Zentrum für Zahn-, Mund- und
Kieferheilkunde der Justus-Liebig-Universität Gießen

2002

C3-Professur für Klinische Werkstoffkunde und Gerostomatologie
an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2009

Ruf auf die Professur für Zahnärztliche Prothetik an
der Universität Witten-Herdecke, abgelehnt

2009

Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik der
Justus-Liebig Universität Gießen

seit 2010

Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der
Justus-Liebig Universität Gießen

2011

Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik an
der Charité zu Berlin, abgelehnt

Weiteres

Bewertung

5 Punkte nach BZÄK/DGZMK

Kosten

EUR 49,- inkl. MwSt. je Person

Uhrzeit

15.00 Uhr – 18.30 Uhr

Termin

29.09.2021 / 18.11.2021

Rechnungslegung erfolgt bei Anmeldung. Bei Stornierung der Anmeldung bis max. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgt eine Gutschrift der Veranstaltungsgebühr.

Ort

Schulungszentrum
Rübeling+Klar Dental Labor GmbH
Tel.: (030) 54 99 34 – 0
event@ruebeling-klar.de

Anmeldung

error: